Leistungsprüfung mit Bravour bestanden
Vier Gruppen der Feuerwehr Kronach in
der Technischen Hilfeleistung erfolgreich
„Wie am Schnürchen“ klappte die
Abnahme von vier Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Kronach bei der
Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ (THL) am vergangenen Freitag.
Unter der fachkundigen Aufsicht der Schiedsrichter Kreisbrandrat Joachim
Ranzenberger, Kreisbrandmeister Frank Fischer und Kreisbrandmeister Roland
Schedel mussten sich die Wehrmänner zunächst den Fragen zur Fahrzeugkunde
stellen. Im Anschluss erfolgte der Aufbau eines kompletten technischen
Hilfeleistungseinsatzes mit Vornahme von Rettungsspreizer und Schneidgerät,
Ausleuchten der Einsatzstelle und Aufbau einer Brandabsicherung. Dies wurde
von allen drei Gruppen in der Sollzeit (max. 175 Sekunden) mit Bravour
gemeistert.
So konnten die Schiedsrichter
anschließend vermelden, dass die 75. bis 78. Gruppe der Feuerwehr Kronach
die Leistungsprüfung THL in den Stufen 1 (Bronze) bis 3/2 (Gold-Grün) in der
Sollzeit bestanden hatten.
Die erfolgreichen Wehrmänner waren:
Gruppe 75 mit Gruppenführer
Thomas Porzelt (Stufe 1), Horst Schütz (1), Thomas Gareis (1), Ralf Tittel
(1), Dominik Lyzanzuk (1), Martin Schedel (1), Torsten Gadzek (1), Matthias
Bauer (1) und Thomas Grebner (1)
Gruppe 76 mit Gruppenführer
Christian Reuß (3/2), Haymo Trebes (3), Matthias Nüßlein (3/2), Florian Pohl
(2), Mathias Prockl (2), Marcus Walker (3/2), Sascha Schmidt (3/2), Mario
Siegel (W) und Klaus Prockl (W)
Gruppe 77 mit Gruppenführer
Karl-Heinz Pohl (3/2), Thomas Engelhardt (3), Josef Barnickel (3/2),
Berthold Lobewein (2), Klaus Prockl (3/2), Christian Lieb (2), Stefan Jakobi
(3/2) und Mario Siegel (3)
Gruppe 78 mit Gruppenführer
Ludwig Klinger (3/2), Peter Höhne (3/1), André Rißmann (3), Matthias Karl
(3), Sebastian Löffler (2), Alexander Fritsch (3), Christian Grebner (2),
Michael Schneider (3/1) und Dirk Ludwig (3)
Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger
lobte die Leistung der Kronacher Feuerwehr. Er stellte heraus, dass die
Leistungsprüfung vor allem dazu diene, dass die wichtigen Handgriffe bei der
technischen Hilfeleistung „in Fleisch und Blut übergehen“ sollten. Dies sei
bei der Feuerwehr Kronach gegeben. Auch wies er darauf hin, welchen
wertvollen Dienst die Wehrmänner an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag
selbstlos und für die Gemeinschaft leisten würden. „Darauf kann jeder
einzelne stolz sein“, betonte Ranzenberger.
Zweiter Bürgermeister Heinz
Hausmann überbrachte die Glückwünsche der Stadt Kronach. Er machte vor allem
deutlich, welche enorme Entwicklung die Technik der Feuerwehr in den letzten
50 Jahren gemacht hat und zeigte sich beeindruckt von der Leistung der
Kronacher Feuerwehr.
Auch Kreisbrandmeister Martin
Panzer, der für die Ausbildung zur Leistungsprüfung bei der Kronacher Wehr
verantwortlich zeichnet, dankte für das Engagement. Die Teilnahme an
Leistungsprüfung sei um so höher anzuerkennen, als die Wehrmänner der
Feuerwehr Kronach sowieso schon eine enorme Anzahl an Übungen,
Ausbildungsveranstaltungen und Einsätze absolvieren müssten und die
Vorbereitung für die Leistungsprüfung somit eine zusätzliche Belastung
darstelle. Er dankte weiterhin den drei Schiedsrichtern für die faire
Abnahme.
Abschließend sprach 2. Vorsitzender
Stefan Wicklein die Glückwünsche namens des Vereins und der Vorstandschaft
aus und lud die Gruppen zu einem kleinen Scheunenfest ein. Er dankte den
Gruppenführern sowie Kreisbrandmeister Martin Panzer und stv. Kommandanten
Gottfried Möller, die diese Veranstaltung finanziell unterstützen.

Bild 1: Die 75. und 77. Gruppe mit (v.l.)
KBM Klinger, 2. Bürgermeister Heinz Hausmann, 2. Vorsitzender Stefan
Wicklein, KBM Martin Panzer, KBM Roland Schedel, KBR Joachim Ranzenberger
und KBM Frank Fischer.

Bild 2: Die 76. und 78. Gruppe der
Freiwilligen Feuerwehr Kronach, welche ihre Leistungsprüfung mit Erfolg
ablegen konnten.
Bericht und Fotos: Stefan Wicklein