Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kronach online        

Wir stehen 365 Tage im Jahr, egal ob Sonn- oder Feiertag, 24 Stunden am Tag und bei jedem Wetter für IHRE Sicherheit bereit.


IMPRESSUM    STARTSEITE  
 

 

Nach oben

Ideen, Anregungen,
Lob, Kritik?
Hier geht´s zum Gästebuch

Clipart Detailansicht

 

 

Besichtigung 2007

 

Viel Lob für Kreisstadt-Feuerwehr

Besichtigung durch die Kreisbrandinspektion – Handlungsbedarf bei Gerätehaus

Kronach. „Bei der Feuerwehr Kronach sitzen die Handgriffe“ zog Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller ein positives Resümee der Besichtigung der Kronacher Wehr durch die Kreisbrandinspektion. Unter Führung von Kommandant Grebner waren am 18.06.2007 über 70 aktive Wehrmänner angetreten, um ihr Können und Wissen unter Beweis zu stellen.

    

Zunächst galt es, in einer Großübung das Zusammenspiel aller Einsatzkräfte und die Routine im Umgang mit Fahrzeugen und Gerät zu demonstrieren. Als Übungsobjekt diente hierzu der städtische Bauhof an der Alten Ludwigsstädter Strasse. Dort wurde eine ausgedehnter Brand im zweiten Obergeschoss angenommen, wobei es mehreren Personen nicht mehr möglich war, das Gebäude selbständig zu verlassen. Diesen galt auch zunächst der Hauptaugenmerk der eintreffenden Löschgruppen. Über eine Schiebeleiter, die Drehleiter und durch Atemschutztrupps mittels Bergetuch wurden die Eingeschlossenen gerettet. Anschließend begann der umfangreiche Löschangriff gegen den „Brandherd“. Dabei kamen nicht weniger als acht B- und C-Strahlrohre, ein Wassermonitor und ein Wenderohr zum Einsatz. Das Löschwasser wurde mit zwei Leitungen von verschiedenen Hydranten der Alten Ludwigsstädter Strasse und mit zwei weiteren Leitungen von der nur hundert Meter entfernt fließenden Rodach herantransportiert. Im Inneneinsatz bekämpften drei Atemschutztrupps die „Flammen“. Weitere Trupps standen als Sicherungstrupp bereit. Die Einsatzleitung hatte stv. Kommandant Kreisbrandmeister Martin Panzer, dem als Abschnittsleiter Christian Lieb und Gottfried Möller zur Seite standen.

    

Noch während der Übung und im Anschluss befragten Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller sowie seine Helfer Kreisbrandinspektor Bernd Steger und Kreisbrandmeister Ralf Weidenhammer die Wehrmänner über die Handhabung der Gerätschaften und Unfallverhütungsvorschriften. Auch die Kreisfrauenbeauftragte Christine Ponsel machte sich ein Bild von der Arbeit der Wehr.

    

Bei seiner abschließenden Manöverkritik lobte der Kreisbrandinspektor das Können und den Wissensstand der Kronacher Wehrmänner. Besonders bedankte er sich für die vielfältigen überörtlichen Aufgaben, welche die Kronacher Wehr für den Landkreis wahrnimmt. Auch die Prüfung der Gerätschaften und der schriftlichen Unterlagen im Vorfeld habe den sehr guten Eindruck von der Kreisstadtfeuerwehr noch unterstrichen. Lediglich beim Ersatz für das fast 30 Jahre alte Tanklöschfahrzeug und bei der Unterbringung der Gerätschaften sehe er Handlungsbedarf. Das Gerätehaus entspreche nicht mehr den Vorschriften der Unfallverhütung und platze aus allen Nähten. So seien die Geräte mittlerweile auf unterschiedliche Räumlichkeiten im Stadtgebiet verteilt. Auch die Arbeitsbedingungen im Gerätehaus seien absolut veraltet. „Hier ist manch kleine Ortsfeuerwehr besser aufgestellt als ihr“, so Müller.

 

Der Kreisbrandmeister für den Fachbereich Atemschutz Ralf Weidenhammer lobte, das die Feuerwehr Kronach mit 46 ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern mehr Atemschutz-Personal habe, als manche Feuerwehr aktive Mitglieder. Auch aus seiner Sicht habe die Übung sehr gut geklappt.

 

Bürgermeister Manfred Raum dankte den Wehrmännern für die gezeigte Leistung und die stetige Einsatzbereitschaft zum Schutz aller Mitbürger. Hinsichtlich des Gerätehausneubaues sei man nach wie vor mit der Grundstücksfrage beschäftigt. Aufgrund der vielen überörtlichen Aufgaben der Kronacher Feuerwehr erhoffe er sich hier mehr Beteiligung des Landkreises an dieser Zukunftsaufgabe. Er dankte den Kommandanten für die umsichtige und fachkundige Führung der Feuerwehr. Raum nutzte die Gelegenheit, dem aus gesundheitlichen Gründen „ins zweite Glied zurücktrenden“ stellvertretenden Kommandanten Gottfried Möller für sein Engagement zu danken. Möller war zwölf Jahre stellvertretender Kommandant und versah nebenbei noch viele Aufgaben wie in der Nachalarmierungsstelle oder der Jugendarbeit.

 

Der Kommandant Burkhard Grebner dankte den Vertretern der Inspektion für die kameradschaftliche Besichtigung und seinen Wehrmännern für die erbrachte Leistung. Sein ausdrücklicher Dank galt neben seinen Stellvertretern dem Gerätewart Georg Panzer, der stetig dafür Sorge trage, dass der umfangreiche Gerätebestand zu jeder Zeit einsatztauglich und geprüft ist. Abschließend überbrachte 2. Vorsitzender Stefan Wicklein die Grüße des Feuerwehrvereins und des derzeit erkrankten 1. Vorsitzenden Georg Hugel. „Wir können stolz auf das sein, was wir heute gezeigt haben“, so Wicklein.

Bericht: Stefan Wicklein
Fotos: Ralf Völkl (Herzlichen Dank!)

 

Nach oben Bundespräsident in KC Ausbildung Sturmholz Ausrüstung übergeben Übung Kiga Kreuzberg Besichtigung 2007 Übung Caritas Kinderhort neuer GW A/S Gefahrgutausbildung Bahn Werbung Kitsch Übung Cafe Kitsch GW A/S eingetroffen Dank den Taxis Altstadtfest 2007 + Georg Hugel Schulung Strahlenschutz Feuerwehr-Aktionswoche CSA-Lehrgang Warnung Skylaternen Brandcontainer Tips zu Weihnachten