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Brandcontainer

 

Ausbildung im Brandcontainer

Der Flash-Over-Trainings-Container, welcher vom Landesfeuerwehrverband mit Unterstützung von Dräger und der Versicherungskammer betrieben wird, machte am 10.10.2007 Station in Marktrodach und bot auch sechs Kameraden der Kronacher Wehr die Möglichkeit unter beeindruckend realistischen Bedingungen zu trainieren.

Der Container "Fire Dragon 1" bietet Atemschutzträgern die Möglichkeit, das Entstehen eines Brandes unter kontrollierbaren Verhältnissen zu beobachten und schließlich zu bekämpfen.

 

Im eigentlich leeren Container wird im Frontbereich ein Feuer mit Holzpaletten entfacht. An den Wänden sind einzelne Spanplatten als Ersatz für Möbel aufgestellt. Zusammen mit  acht Wehrmänner unter schwerem Atemschutz begab sich der Trainer Marco Braunschweig von der Werkfeuerwehr ZF Sachs AG Schweinfurt in den Container.

 

Die Teilnehmer hatten nun die Möglichkeit die Brandausweitung in Ruhe und unter Erklärung zu beobachten. Deutlich war nach wenigen Minuten die Temperaturerhöhung spürbar und das Ausgasen der Spanplatten zu erkennen. Die Rauchschicht bildete sich und strich über die Köpfe der Atemschutzgeräteträger hinweg. Nach weiterem Temperaturanstieg züngeln bereits einzelne Flammen im Rauch.

 

Es entstand der Eindruck, als ob die Luft brennen würde. Kurz darauf zündete die gesamte Rauchschicht durch, die Flamme rollt über die Übungsteilnehmer hinweg und schlug durch die offene Tür im Heck des Containers ins Freie. Im nächsten Ausbildungsabschnitt wurde die Containertür geschlossen. Dem Feuer wird die Sauerstoffzufuhr abgeschnitten, die Verrauchung wird so stark, dass die Teilnehmer im Container sich nicht mehr sehen können, obwohl sie direkt hintereinander auf dem Boden kauern. Die Temperatur steigt im Deckenbereich auf weit über 800 Grad Celsius an, bevor die Tür wieder geöffnet wird. Das Feuer flammte wieder auf, auch die Spanplatten brannten nun. Es beginnt der letzte Ausbildungsabschnitt, das gezielte Löschen. Jeder zuviel aufgebrachte Wassertropfen schlägt als Wasserdampf auf die Übenden zurück und durchnässt die Schutzkleidung. Nasse Stellen der Schutzkleidung sind Wärmebrücken und verursachen auf der Haut Verbrühungen. Oberstes Gebot im Innenangriff ist daher Trockenbleiben der Schutzkleidung. Die Ausbildungsteilnehmer wechseln auf Anordnung des Trainers ihre Position im Container, damit jeder einmal das Strahlrohr bedienen kann und Deckung vor der Hitzestrahlung hinter seinem Vordermann suchen kann. Ziel der Ausbildung ist es, die Atemschutzgeräteträger so zu sensibilisieren, dass diese eine Flashover-Gefahr erkennen und deren Durchzündung verhindern.

Vor dem Einstieg in den Container wurde der richtige Sitz der Schutzkleidung inklusive Flammschutzhaube überprüft. Allen Übenden war danach klar, welche Schutzwirkung die Kleidung bringt, wenn sie sich in ordentlichem Zustand befindet und richtig und vollständig getragen wird.

Die Teilnehmer waren

Christian Büttner
Christian Grebner
Stefan Jakobi
André Rißmann
Klaus Prockl
Stefan Wicklein

zusammen mit dem Ausbilder Marco Braunschweig,
KBM Ralf Weidenhammer und zwei Kameraden aus Wallenfels

 

Fotos: KBM Ralf Weidenhammer

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