
„Großbrand“ im Cafe Kitsch
Übungsalarm für die Kronacher Feuerwehr
„Die Partyscheune des Cafe Kitsch brennt“ hieß es am
Montag in der Rodacher Straße in Kronach. Glücklicherweise wütete kein
Großbrand in der beliebten Jugendkneipe sondern es handelte sich um eine
Großübung der Kronacher Feuerwehr, zu der sich eine ganze Menge an
Zuschauern eingefunden hatte.
Das Objekt sei auf den ersten Blick recht unscheinbar,
stelle aber für die Feuerwehr eine große Herausforderung dar, betonte
Kronachs stellvertretender Kommandant Christian Lieb, der die Einsatzleitung
inne hatte. Dies resultiere aus der engen Bauweise im gesamten Bereich und
der hohen Brandlast durch die alten Scheunen.
In zwei Löschzügen rückte die Kronacher Wehr mit elf
Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften zum „Brandobjekt“ aus. Durch das Team des
Cafe Kitsch waren dort in der Scheune Nebelmaschinen installiert worden, so
dass sich ein täuschend echtes Übungsszenario ergab.
Mit schwerem Atemschutz wurden zunächst vermisste
Personen aus dem Objekt gerettet, bevor der umfangreiche Löschangriff
eingeleitet wurde. Hierzu mußten nicht nur eine Vielzahl von Strahlrohren,
sondern auch ein Wenderohr über die Drehleiter vorgenommen werden.
Christian Lieb stellte abschließend fest, dass die
Übung sehr zufriedenstellend verlaufen sei und die Löschwasserversorgung an
der Rodacher Straße ausreichend ist. Er dankte dem Eigentümerehepaar Markus
und Sonja Welsch für die Überlassung des Objektes für die Einsatzübung.
Abschließend luden diese die Wehrmänner zu einem Essen, Getränken und Bier
aus der Kuh „Gamperta“, welche im Einsatz „gerettet“ werden konnte, ein.
Hier einige Impressionen von unserer Großübung am Cafe Kitsch.
Unser Dank
gilt Markus und Sonja Welsch sowie dem gesamten Kitsch-Team für die Zuverfügungstellung des Übungsobjektes sowie die anschließende Einladung und
Bewirtung!




... und das Wichtigste zum Schluß:
GAMPERTA konnte gerettet werden!


Bericht: Stefan Wicklein
Fotos: Martin Panzer
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