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Jahreshauptversammlung 2015

 

Ehrungsreigen bei der Feuerwehr

Die Stadt Kronach hat eine starke Truppe, die gegen Brände kämpft. Zwar ist der Mitgliedertrend zuletzt rückläufig, doch die aktive Mannschaft ist davon kaum betroffen. Auch 2015 hat man viel vor.


Die zahlreichen Geehrten mit den Ehrengästen

Kronach - Die Feuer wehr Kronach hat bei ihrer Jahreshauptversammlung am Montagabend zahlreiche Mitglieder ehren können. Seit zehn Jahren ist Fabian Pohl im Verein, seit 20 Jahren Christian Reuß. Peter Höhne, Gerwin Lieb und Horst Schütz bringen es auf 30 Jahre Mitgliedschaft. Verbunden mit der Vereinsehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Ludwig Klinger, Karl-Heinz Lieb und Hubertus Pohl außerdem mit dem staatlichen Ehrenzeichen in Gold bedacht.


Goldenes Ehrenzeichen für Ludwig Klinger - Karl-Heinz Lieb - Hubertus Pohl

Die Ehrung für Roland Wollner für 60 Jahre im Verein wird nachgeholt, Walter Lieb konnte sich für 65 Jahre über eine Vereinsehrung und über die Ehrenmitgliedschaft freuen.

 


Ehrenmitgliedschaft für Walter Lieb

Weiterhin wurden einige Mitglieder mit Verdienstabzeichen bedacht. Bronze erhielt hier Peter Stöhlein, Silber ging an Ricardo Ciolka und Dominic Vonberg. Das Florianbuch erhielt Horst Schütz.

In der turnusgemäßen Vorstandswahl wurde anschließend das gesamte Führungsgremium bestätigt. Vorsitzender bleibt Stefan Wicklein, sein Stellvertreter Gottfried Möller. Um die Kasse kümmert sich Friedrich Schedel, Schriftführer ist Gerwin Lieb. Auch die Kassenprüfer Thomas Porzelt und Karl-Heinz Lieb wurden wieder gewählt. Sprecher der Passiven wurde erneut Hans Hutzl. Beim Sprecher der Aktiven setzte sich der bisherige Amtsinhaber Joachim Blinzler gegen Christian Reuß mit 32 zu 14 Stimmen durch.

Vorsitzender Stefan Wicklein bezifferte in seinem Rechenschaftsbericht die aktuelle Mitgliederzahl auf 424 Männer und Frauen. Das sind zwölf weniger als im Vorjahr. Die aktive Mannschaft bestehe aus 84 Feuerwehrleuten. "Damit haben wir nach Jahren deutlicher Mitgliederzuwächse zum zweiten Mal ein Minus zu verzeichnen. Grund dafür ist hauptsächlich immer noch die Umstellung auf das neue europaweite elektronische Zahlungssystem SEPA, im Rahmen dessen alle Abbuchungsermächtigungen neu legitimiert werden mussten. Einige Mitglieder haben dies genutzt, die teilweise Jahrzehnte laufenden Mitgliedschaften zu kündigen", bedauerte Wicklein. Es müsse weiterhin Aufgabe bleiben, möglichst viele neue Mitglieder zu gewinnen.

Wicklein dankte seinen Mitstreitern für die vielen Aktivitäten im vergangenen Jahr. Dennoch sprach er auch einen Wermutstropfen an: "Wir versuchen seit Jahren, möglichst viele Feuerwehrfeste zu besuchen und so die Verbundenheit mit allen Wehren zu pflegen. Leider ist dies bei unserem umfangreichen Dienstplan und Programm nicht immer ganz einfach. So konnte das Fest in Au aufgrund der Terminüberschneidung mit unserem Patenverein Bad Staffelstein leider nicht besucht werden, was zu Missstimmungen bei der Feuerwehr Au geführt hatte. Diese sind - nach einem persönlichen Gespräch mit dem Kommandant Müller - nun aber hoffentlich bereinigt", sagte der Vorsitzende.

Der Verein habe im abgelaufenen Jahr zahlreiche Anschaffungen getätigt. So wurde bei der Ersatzbeschaffung des ELW nach einem Unfall die Mehrkosten zu einer 1:1-Ersatzbeschaffung in Höhe von 8871 Euro durch den Verein getragen, eine neue Wärmebildkamera mit 5937 Euro bezuschusst und ein Kohlendioxid-Spürgerät für 214 Euro beschafft. "Auch der Verein freut sich, dass zudem der Neubau des Feuerwehrgerätehauses nun deutlich voranschreitet und wir werden uns sicher im Rahmen unserer Möglichkeiten auch hier einbringen."

Zunächst veranstaltet der Verein am 10. Mai einen Tag der offenen Tür. Anschließend wird man sich mit der Vereinsstandarte befassen. Diese soll ersetzt werden: "Die jetzige Standarte stammt von 1904 und ist einfach zu schade, um sie bei jedem Wetter mit zu Veranstaltungen zu nehmen. Sie wird einen Ehrenplatz im neuen Feuerwehrhaus finden. Die neue Standarte wird aber ihrem historischen Vorbild 1:1 nachempfunden werden", so Wicklein.

Kommandant Martin Panzer ging anschließend auf die Arbeit der aktiven Mannschaft ein: "2014 war wieder ein arbeitsreiches Jahr für die Feuerwehr Kronach. Es war ein Jahr mit 139 Einsätzen und 110 weiteren Terminen. Hier ist aber der Dienst in der Atemschutzübungsanlage, in der Atemschutzwerkstatt, dass restaurieren der historischen Geräte, Übungen zur Leistungsprüfung, Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen nicht mit aufgeführt. Ebenfalls nicht mitgezählt wurde die Verwaltungstätigkeit und das Schreiben von Einsatzberichten, sowie Lehrgänge von Feuerwehrkameraden. Würden wir das mit auflisten, kämen wir auf weit über 400 Termine", so Panzer.

Neben der aktiven Mannschaft sei vor allem die Entwicklung der Jugendfeuerwehr erfreulich. Sie besteht derzeit aus acht Feuerwehranwärtern. 38 Mitglieder sind Atemschutzgeräteträger. Dennoch erklärte der Kommandant, dass "ein Engagement von Feuerwehrfrauen und -männern für die Gesellschaft in der heutigen Zeit viel mehr gewürdigt werden" müsse. "Der Stadtrat könnte sich mit diesem Thema befassen, was können wir unseren Feuerwehrleuten zurückgeben für ihren zeitlich aufwendigen Dienst. Vorschläge gibt's genug, darüber geredet wurde auch schon, umgesetzt wurde leider noch nichts", bedauerte Panzer.

Vorsitzender Stefan Wicklein hob ein Thema in seinem Bericht besonders hervor. "Am 23. Januar 2014 hat Kamerad Ludwig-Karl Männlein eine Stiftung mit einem Grundkapital von 75 000 Euro errichtet. Aus den Erträgen wird dauerhaft die Kronacher Feuerwehr - und hier speziell der Atem- und Strahlenschutz - unterstützt. Ich kann nur nochmal sagen: Respekt, Dank und Anerkennung unserem Ludwig-Karl Männlein und ein ganz herzliches Vergelt's Gott!", so Wicklein.

Auch Beförderungen sprach der Kommandant aus. Clemens Horn, Pascale Pauler, Michael Keppel, Michael Schütz und Johannes Zwingmann sind nun offiziell Feuerwehrmänner. Oberfeuerwehrmann ist Fabian Pohl, Hauptfeuerwehrmänner Uli Gehring und Markus Stöckert.

Eine besondere Beförderung wurde Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein zuteil. Er wurde wegen seines Engagements für das neue Feuerwehrgerätehaus zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Der Rathauschef gab die symbolische Beförderung an den Stadtrat weiter. Dieser habe ja ebenfalls einen großen Anteil an der Entscheidung.

 


Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein wurde "Oberfeuerwehrmann"

 

Bericht: Christian Kreuzer, Neue Presse
Bilder: Karl-Heinz Lieb, Christian Lieb

 

 

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