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Schulung Strahlenschutz

 

Staatliche Feuerwehrschule in Kronach

Für Unfälle mit radioaktiven Gefahren bestens gewappnet

Feuerwehr Kronach erhielten Sonderausbildung

Kronach. Referenten der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg unterwiesen 13 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Kronach eingehend in das Fachgebiet „Strahlenschutz".

Im Allgemeinen denkt man bei „radioaktiver Strahlung" zuerst an Kerntechnische Anlagen und in diesem Zusammenhang an die spektakulären Unfälle in Tschernobyl und Fukushima. Die Thematik ist jedoch wesentlich vielschichtiger, wenn auch gottlob nicht immer so dramatisch.

Von vielen unbemerkt sind radioaktive Strahlenquellen nämlich verbreiteter als gemeinhin gedacht. Sie verrichten dabei durchaus gute Dienste z.B. als Füllstandsmesser in der Industrie, für medizinische- oder Forschungszwecke. Derlei Anwendungen gibt es auch im Landkreis Kronach. Darüber hinaus wird radioaktives Material notwendiger Weise auch auf dem Schienen- und Straßenweg transportiert, wobei Unfälle natürlich nie auszuschließen sind.

Um auf Zwischenfälle mit möglicher Beteiligung von Strahlern adäquat reagieren zu können, sind zwei Feuerwehren im Landkreis bereits seit langen Jahren mit entsprechenden Messgeräten und Schutzanzügen ausgestattet. Natürlich genügt es nicht, nur die entsprechenden Geräte vorzuhalten, die Einsatzkräfte müssen auch regelmäßig in den Umgang damit eingewiesen und mit den grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten vertraut gemacht werden.

Zu diesem Zweck hielten die beiden Referenten Dipl.Ing. (FH) Jürgen Schemmel und Daniel Hölzlhammer von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg eine ganztätigen Sonderausbildung im Gerätehaus der Kronacher Feuerwehr ab.

Der Vormittag war dabei der Theorie gewidmet. Hier wurde das Wissen vermittelt, welche Arten radioaktiver Strahlung unterschieden werden, welche Auswirkungen sie hat, und welche Schutzmöglichkeiten es gibt. Der Nachmittag war dann den praktischen Mess- und Einsatzübungen mit dem eigenen Strahler der Feuerwehrschule gewidmet. Es zeigte sich hierbei, dass radioaktive Strahlung im Gegensatz zu manch anderem Gefahrgut, welches tagtäglich auf unseren Straßen unterwegs ist, mit den entsprechenden Messgeräten zumindest problemlos zu detektieren ist und entsprechend darauf reagiert werden kann.

Etwas Verwunderung erregte bei den Kronacher Feuerwehrleuten allerdings die Nachricht, dass offenbar einige der vom Freistaat Bayern in diesem Jahr neu angeschafften Messgerätesätze an Feuerwehren verteilt wurden, die sich gar nicht für diese beworben hatten. Dies unter dem Hintergrund, dass die in Kronach vorhandenen Messgeräte bereits in die Jahre gekommen sind und dringend ersetzt werden müssten.

Zum Abschluss des Lehrganges bedankten sich Atemschutzbeauftragter Christian Lieb und Vorsitzender Stefan Wicklein für die kurzweilige und praxisbezogene Präsentation des eigentlich recht trockenen Unterrichtsstoffes bei den Fachkundigen Referenten.

Folgende Feuerwehrmänner erhielten daraufhin ihr Zertifikat: Matthias Bauer, Ricardo Ciolka, Christian Grebner, Christian Lieb, Hubertus Pohl, Karl-Heinz Pohl, Christian Reuß, Markus Rieger, Andreas Schütz, Horst Schütz, Dominic Vonberg, Marcus Walker und Carolin Wicklein. Besonders zu bemerken ist, dass sich alle Teilnehmer an diesem Lehrgang hierfür extra Urlaub genommen hatten.


Die Teilnehmer des Lehrganges zusammen mit den beiden Referenten Dipl. Ing. (FH) Jürgen Schemmel
und Daniel Hölzlhammer von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg.

 

Bericht: Christian Lieb, Stefan Wicklein
Bild: Stefan Wicklein

 

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